PJU-PDB
FRAKTION
IM PARLAMENT DER DEUTSCHSPRACHIGEN GEMEINSCHAFT
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Oliver Paasch


www.oliver-paasch.be

GEBURTSORT UND -DATUM                                                                                                                                                      

Ich wurde am 21. Oktober 1971 in Malmédy geboren.

SCHULAUSBILDUNG

1977-1983: Städtische Primarschule
Ab 1983: Bischöfliche Schule St. Vith
1989: Abitur an der Bischöflichen Schule St. Vith

STUDIUM UND BERUFSAUSBILDUNG

Ab 1989: 2. Kandidaturen an der Universität von Namur
Ab 1992: Katholische Universität von Neu-Löwen
1995: Lizenziat der Rechtswissenschaften

ENGAGEMENT IN DER SCHUL- UND STUDIUMSZEIT

In meiner Freizeit war ich in verschiedenen Vereinigungen tätig. Vor allem der Sport hat immer einen wichtigen Stellenwert eingenommen. Ob Fußball im RFC St.Vith, Leichtathletik, Tennis oder insbesondere der Tischtennissport.

Neben den sportlichen Aktivitäten hat es mich auch immer interessiert sinnvolle Freizeitbeschäftigungen für Kinder und Jugendliche zu organisieren und sie in gesellschaftliche Gruppierungen zu integrieren. Als Jugendlicher gehörte ich mehrere Jahre z.B. dem Leiterteam der Chirojugend St.Vith an.

1989-90: Chefredakteur der Schülerzeitung „Schnüffler“ an der BS in St. Vith
1992-1993: Präsident des TTC St.Vith

TÄTIGKEITEN WÄHREND DER STUDIENZEIT

Ich habe diese Studienzeit sehr intensiv dazu genutzt, in zahlreichen Vereinigungen Verantwortung zu übernehmen.
So war ich unter anderem:

- Präsident des Dachverbandes aller Studenten in Namur (AGE)
- Vorstandsmitglied der VoG „Fédération des Etudiants Francophones“ (FEF) in Brüssel
- Vorstandsmitglied und Präsident der deutschsprachigen Studenten-vereinigung „EUMAVIA“  in Neu-Löwen
- Vize-Präsident des Dachverbandes wallonischer Studenten (FEDE) in Neu-Löwen

POLITISCHES ENGAGEMENT

In meinem letzten Studienjahr (1994) gründete ich gemeinsam mit Denise Chavet (Bütgenbach), Alain Langer (St.Vith) und Christian Dahm (St.Vith) die politische Bewegung „Jugend für Europa“ (JUROPA).

1995 kandidierte ich mit JUROPA zum ersten Mal für die Europawahlen. Mit dem damaligen Spitzenkandidaten Christian Dahm erzielte JUROPA auf Anhieb mehr als 5% der Stimmen in der DG.

Trotz dieses Achtungserfolges wäre JUROPA niemals in der Lage gewesen, 3 Sitze im RDG und damit den für jede vernünftige politische Arbeit unerlässlichen Fraktionsstatus zu erreichen. JUROPA entschied sich deshalb 1995 dazu, unter dem Kürzel „PJU“ mit der PDB (Partei der Deutschsprachigen Belgier) ein Bündnis für die Wahlen zum RDG einzugehen.

Auf der gemeinsamen Liste wurde ich trotz eines guten persönlichen Ergebnisses von mehr als 1300 Vorzugsstimmen nicht direkt in den RDG gewählt.

Im Februar 1997 trat Norbert Scholzen zurück und ermöglichte mir, ich war damals 26, den Einzug in den RDG und die PJU-PDB Fraktion.

Bei den darauffolgenden RDG-Wahlen im Jahre 1999 wurde ich direkt in den RDG gewählt.

Bei den Gemeinschaftswahlen am 13. Juni 2004 habe ich als Spitzenkandidat für die PJU-PDB kandidiert. Mit 11,69 % der Stimmen erreichte die PJU-PDB drei Sitze und zudem auch Mehrheitsbeteiligung. Seitdem übernehme ich als Unterrichtsminister Verantwortung in einer Regierung mit Sozialisten (SP) und Liberalen (PFF).

Die PJU-PDB ist die einzige parteipolitisch selbstständige, freie politische Kraft in der DG. Sie ist für mich der ideale Rahmen, um meine politischen Grundüberzeugungen zu vertreten. Ich denke, die politische Kultur braucht auch in der DG eine unabhängige Kraft, eine Art „Freie Bürgerliste“, in der jeder jenseits von Parteikartenspielchen und Machtpoker politisch aktiv werden kann.

Oliver Paasch