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IM PARLAMENT DER DEUTSCHSPRACHIGEN GEMEINSCHAFT
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Nina Reip >

Kultur

Warum gerade Kultur?
Gesundheit, Soziales, Ausbildung - das sind doch auch alles  höchst wichtige Themen!

Dieser Bereich liegt mir besonders am Herzen - wer mich kennt wird sich nicht sonderlich wundern. Das Wort "Kultur" kommt aus dem lateinischen "colere", also bebauen, bewohnen, pflegen. Eine Vielfalt an Kultur in einer Region macht diese erst richtig belebt, wohnens- und lebenswert.
Und Kultur kann man noch viel weiter sehen: Die Kultur ist ein soziales Gedächtnis. Sie ist nicht nur ein Bereich unserer Gesellschaft, wie Politik, Wirtschaft usw, sondern sie bestimmt unsere Interpretation der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Kultur macht also einen wichtigen Teil unserer Identität aus.
Die freie Auslebung der eigenen Kultur ist ein wichtiges Merkmal für echte Demokratie. Nur in einer solchen darf sich ungezwungen jeder so ausdrücken, wie er es für richtig hält, nur dort kann man sein Leben frei gestalten.

In der DG bedeutet Kulturelle Angelegenheiten nicht nur die Kultur an sich, sondern auch Medien, Jugend, Sport, Volks- und Erwachsenenbildung, Tourismus, Denkmal- und Landschaftsschutz sowie Bibliotheken. Alles Themenbereiche, mit denen wir tagtäglich, manchmal auch unbemerkt, in Berührung kommen. Die Kultur steht oft in Wechselwirkung mit anderen Bereichen, wie Unterricht und Soziales, und leistet einen großen Beitrag zur Entwicklung der Demokratiefähigkeit. Der Umgang mit dem mitunter Widerständigen, nicht gleich Eingängigen weckt die Sensibilität im Umgang mit Fremdem.
Kultur ist für die Gesellschaft demnach von großer Bedeutung – und nicht ohne Grund ist die Kultur eine der Bereiche gewesen, die der Deutschsprachigen Gemeinschaft Anfang der 80er Jahre als erstes übertragen wurde. Sie ist also die ureigenste Zuständigkeit der DG und verdient unsere besondere Aufmerksamkeit.


bilder/Fotos/Nina/Karneval2001.jpgÜber Kultur zu philosophieren ist für mich aber nur zweitrangig – lieber investiere ich mich ganz praktisch in diesem Bereich.

Ich war lange Zeit Pfadfinderin – auch nach meinem Umzug nach Eupen, habe ich meiner Gruppe in Königsdorf die Treue gehalten.

Und seit einigen Jahren bin ich beim Karneval auch in den Zügen von Raeren und Eupen zu sehen.

In Eupen engagiere ich mich seit einigen Jahren in einer Kulturvereinigung und versuche möglichst bei jeder Veranstaltung dabei zu sein. Mit der Zeit habe ich mir das Prädikat „Cateringfachfrau“ erworben – genau so, wie meine Kenntnisse in der Organisation von Konzerten und Straßentheater, Ausstellungen und Happenings.

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Ab und zu, leider in der letzten Zeit viel zu selten, stehe ich auch auf der anderen Seite der Kunst - ich organisiere sie nicht nur unheimlich gerne, sondern bin auch selbst künstlerisch tätig.
Meist mit Kohle und auf großen Formaten fertige ich Acrylmalereien oder Aktzeichnungen an. Da mir in den letzten Monaten dazu die Muße gefehlt hat, sind nicht mehr allzu viele Werke entstanden. Mit Sicherheit werde ich aber bei Zeiten wieder produktiver werden.

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Die hier zu sehenden Aktzeichnungen sind 2000 entsanden und vom Format her großflächig. Die Fertigstellungsdauer der beiden oberen Zeichnungen hat ungefähr 3 Stunden betragen. Im Gegensatz zu den beiden Unteren: hier kam es nicht auf besonders detaillierte Ausarbeitungen an, sonder die Proportionen, die Haltung, die Bewegung in kurzer Zeit, das heißt in 7 bzw. 5 Minuten, einzufangen.

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Etwas weniger zeitaufwendig ist meine andere Passion: die Fotografie - zwar wenig professionell, aber dafür mit umso mehr Spaß, fotografiere ich schöne Erlebnisse. Und ab und zu gelingt mir dann auch ein guter Schnappschuss.
Und - wenn möglich fotografiere ich noch in altmodischer Art und Weise, das heißt nicht digital ;-)

bilder/Fotos/Nina/Rallye.jpgDiese beiden schwarz/weiß Fotos sind bei der Rallye Monte Carlo Historique 2003 entstanden. Links das Parc Fermé in Gap und rechts auf einer Etappe zwischen Gap und Monaco.

Wer sich nun wundert hier solche Fotos zu finden, den verweise ich auf die übernächste Rubrik: Rallye.