Dieter Pankert
Mein Leben in Kurzform
| Am 3. November 1951 wurde ich als Kind der Eheleute Dr. Richard Pankert und Johanna Lentz in Eupen geboren. Ich bin der Älteste von vier Geschwistern. Meine Brüder heißen Norbert und Karlheinz, meine Schwester Karin. |
| Meine
Schulzeit habe ich im Collège Patronné, der heutigen Pater Damian
Schule, verbracht. Dieser Schule bin ich übrigens bis heute treu
geblieben: zuerst als Primarschullehrer, dann als Präfekt der
Unterstufe der Sekundarschule sowie später, nach der Fusion von
Heidberg und Collège, als Erzieher in der Oberstufe. |
| Als Gründer und Präsident des ersten Schülerrates im Collège Patronné setzte ich mich für mehr Demokratie in der Schule ein. Schon damals kam die Erkenntnis, dass alle fordern aber nur wenige mitmachen wollen. |
![]() | Als „Gründungswölfling“ der Einheit St. Martin habe ich in vielen Jahren die Geschichte dieser Einheit mitgeschrieben |
| Vom Wölfling zum Pfadfinder dann Bagheera und Akeela bei Phurun Bhagat und schließlich Einheitsleiter. |
| Der Sankt-Martinszug hat in Eupen eine mehr als vierzigjährige Tradition. Bei den ersten dreien war ich als Bettler aktiv mit dabei. |
| Ich bin der mit dem Zylinder. Als Jugendliche dankten wir damals den Stadtvätern für den ersten Teil des Kulturzentrums: ein WC. Nun ja, heute kann ich als Finanzschöffe der Stadt Eupen fast Vollzug melden. Capitol und Alter Schlachthof werden als regionales Kulturzentrum anerkannt, die Gelder sind reserviert und es kann losgehen. |
| Messdiener zu sein war Ehrensache. Uns hat es jedenfalls viel Spaß gemacht. Mit meinem Freund „T“ haben wir bis ins hohe Alter von 18 Jahren im revolutionären Zivil (en col et cravatte) das Hochamt gedient. Das hatte den entscheidenden Vorteil, schon um 11 Uhr zum Frühschoppen gehen zu können. |
| 1988
wurde ich in den Eupener Stadtrat gewählt. Nach zwölf Jahren in der
Opposition gelang der PDB im Jahre 2000 der Sprung in die Mehrheit.
Seitdem bin ich Finanzschöffe der Stadt Eupen. Kein leichter Job, aber
faszinierend. |
| Seit September 2004 bin ich Mitglied des Parlamentes der Deutschsprachigen Gemeinschaft und Mitglied des Präsidiums. Meine Aufgabenbereiche sind der Ausschuss I für allgemeine Politik, lokale Behörden, Petitionen, Finanzen und Zusammenarbeit, sowie Ausschuss IV für Gesundheit, Beschäftigung und Soziales. Um die nötige Zeit und Energie für diese Ämter aufbringen zu können, habe ich mich in der Schule ganz beurlauben lassen. |
Bürgernahe Politik bedeutet für mich: | sofort auf Klagen, Anregungen und Vorschläge zu reagieren. |
| Wenn ich mal Zeit habe: | räume ich Keller und Speicher auf, schere Hecken, wasche das Auto... kurz, mache all das, was sonst liegen bleibt. |
| Meine Leibgerichte: | Löwenzahn mit Speck und Kartoffeln in Mehlschwitze. |
| Mein Lieblingsgetränk: | Gin Tonic. |
Mein Traum: | mit meiner Drehorgel einen Sommer in Avignon zu verbringen. |
| Lebensmotto: | Bemühe dich! |
| Glück ist: | in Liebe und Zufriedenheit mit seinem Partner zu leben. |
Was ich mal als Kind werden wollte: | Bäcker. |
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